Termine und Aktuelles

STARNBERGER LAND Sonnenäcker: Wir machen mit!

Auch in diesem Jahr (2019) geht es wieder los mit dem Anbau des eigenen Gemüses auf dem Sonnenacher des STARNBERGER LAND in Seefeld.
Wir treffen uns am kommenden Samstag, den 27. April um 13 Uhr am Sonnenacker
Die Felder müssen mit Holzstangen und die Stangen mit Namen oder Nummer markiert werden. Dann gibt es ein Pflanzen für den Start und es kann losgehen!!!! Am kommenden Freitag ist um 15.30 Uhr die offizielle Übergabe der Äcker. Wer Zeit hat und Neugier soll gerne kommen.

Impressionen aus dem Anbau 2018

Der Helferkreis Agenda Integration und Asyl läd ein:

Sonderveranstaltung des Cafe OFFENER TREFF

Nachbarschaftshilfe Seefeld e.V./Mehrgenerationenhaus

Filmvorführung „Human Flow“

Ein Film von AI WEIWEI

Freitag, 04.05.2018

18:30 Uhr Empfang

19:00 Uhr Filmbeginn

Filmdauer 140 min

Eintritt frei

Rund um die Welt sind derzeit mehr als 65 Millionen Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, um vor Hunger, Klimawandel und Krieg zu fliehen. HUMAN FLOW ist eine epische filmische Reise des international renommierten Künstlers Ai Weiwei, in der er dieser gewaltigen Völkerwanderung ein bildgewaltiges und eindrucksvolles Gesicht gibt. Der Dokumentarfilm beleuchtet das erschütternde Ausmaß dieser Bewegung ebenso wie ihre zutiefst persönlichen Auswirkungen auf den Einzelnen.

Im Verlauf eines ereignisreichen Jahres folgt der Film einer Reihe von bewegenden Geschichten von Menschen rund um die Welt durch 23 Länder, u.a. Afghanistan, Bangladesch, Frankreich, Griechenland, Deutschland, Irak, Israel, Italien, Kenia, Mexiko und Türkei. HUMAN FLOW begleitet die Menschen auf ihrer verzweifelten Suche nach Sicherheit, Schutz und Gerechtigkeit: von überfüllten Camps über lebensgefährliche Meeresüberquerungen zu von Stacheldraht bewehrten Grenzen; von Vertreibung und Desillusionierung zu Mut, Ausdauer und Anpassung; von der quälenden Erinnerung an das zurückgelassene Leben zu unsicheren Zukunftsaussichten.

HUMAN FLOW erscheint in einer kritischen Zeit, in der Toleranz, Mitgefühl und Vertrauen mehr denn je gebraucht werden. Der eindringliche Film ist ein Zeugnis für die Unantastbarkeit der menschlichen Würde und wirft eine der Fragen auf, die prägend für dieses Jahrhundert sein werden: Wird unsere globale Gesellschaft es schaffen, sich von Furcht, Isolation und Eigennutz zu lösen und einen Weg der Offenheit, Freiheit und des Respekts für Menschlichkeit einschlagen?

Wie ein Ehepaar Flüchtlingen ein Zuhause verschafft

In unserer Gemeinde leben derzeit ca. 160 Flüchtlinge, hiervon ca. 60 Person, die bereits anerkannt sind und in Deutschland bleiben dürfen.

Speziell im Bereich der Arbeit mit den anerkannten Flüchtlingen hat sich viel getan und es können große Erfolge beim Spracherwerb und der Arbeitsaufnahme verbuchet werden. Leider sieht das beim Thema Wohnen ganz anders aus. Die Seefelder Flüchtlinge leben aufgeteilt in zwei Gemeinschaftsunterkünften, untergebracht in Zwei- bis Sechsbettzimmern. Gerade für die anerkannten Flüchtlinge, die zur Schule gehen, Arbeiten oder für die Familien mit Kindern ist es in den Gemeinschaftsunterkünften schwierig. Leider ist aber auch die Wohnungssuche bekanntlich fast aussichtslos. Es stehen rund 45 Personen auf der Liste der Wohnungssuchenden und selten sind Vermieter bereit an Flüchtlinge zu vermieten (leider gibt es immer noch große Vorurteile bezogen auf die Hautfarbe und Kultur).

Nach langer Suche ist es zwei ehrenamtlichen Helfern gelungen, ein altes, renovierungsbedürftiges Haus anmieten zu können.

Einziehen werden dort eine kleine somalische Familie mit einjährigem Sohn, sowie vier junge Männer aus Eritrea. Einer von ihnen besucht die Berufsschule, die anderen vier Männer gehen Vollzeitbeschäftigungen nach. Der Helferkreis betreut sie alle bereits seit 2015 und ist stolz auf ihre Fortschritte sich. Damit sie  sich „Endlich Zuhause“ fühlen können, fehlt nun nur noch ein Haus, das Privatsphäre und Rückzugsräume bieten kann, in dem sie sich sicher und wohl fühlen und einen geordneten Tagesablauf ohne nächtliche Störungen etc. leben können.

Die Helfer, die beide im Helferkreis seit Beginn sehr aktiv tätig sind, haben das Haus zum ortsüblichen Preis gemietet und vermieten die Zimmer ebenfalls zu ortsüblichen Mietpreisen an die Flüchtlinge.

Es soll ein fröhlicher, gepflegter Ort sein, der positives Licht auf Flüchtlinge in unserer Gemeinde wirft.

Für die Renovierung sind wir dringend noch auf Spenden angewiesen:

Gemeinde Seefeld

IBAN DE32 7025 0150 0430 1501 44

BIC BYLADEM1KMS

Verwendungszweck Integration und Asyl – Renovierung

Siehe auch : Zwei Hechendorfer mieten ein renovierungsbedürftiges Haus und vermieten es weiter an junge Eritreer und Somalier.  Die Seite können Sie sich unter dieser Adresse anschauen: http://sz.de/1.3952181